Viele, die The Gambia besuchen, möchten dem Land auch helfen. Die sinnvollste Art der Hilfeleistung ist die Hilfe zur Selbsthilfe. Durch den Bau weiterer Schulen kann der Gambianischen Regierung geholfen werden, ihr Ziel, im Jahre 2000 die Schulpflicht einzuführen, umzusetzen. Durch Bildung soll den jungen Menschen eine bessere Lebenschance eröffnet werden, sie sollen die Chance bekommen, ihre Situation und Möglichkeiten zu erkennen und alte Denkmuster zu überwinden, sie sollen in der Zukunft in allen Belangen von Wirtschaft und Politik mitdenken und mitreden können.
Doch allein können sie das nicht schaffen. Das erkannte auch Monika Thomsen, die sich seit ihrem ersten Besuch in The Gambia zu Hause in Deutschland für das kleine afrikanische Land und vor allem seine Kinder einsetzte.


Zu Anfang erstaunt und dann mehr und mehr erfreut war sie über die riesige Resonanz, die ihr Solidaritätsaufruf in Bützow erfuhr. Neben zahlreichen ersten Spendenaktionen und einigen gezielten Reisen nach The Gambia durch weitere Bützower Bürger fand sich ein harter Kern Gleichgesinnter zusammen, um eine Interessengemeinschaft zu gründen.
Von der Interessengemeinschaft zum gemeinnützigen Verein
Die Interessengemeinschaft wurde am 16. Januar 1999 in Bützow gegründet. Sie wurde zunächst dem Deutschen Frauenbund (dfb) angegliedert, um Spenden entgegen nehmen zu können und entsprechende Spendenbescheinigungen ausstellen zu können. Ein Jahr später, am 24. Februar 2000 ging aus der Interessengemeinschaft ein Verein hervor.
Gründungsmitglieder waren:
Monika Thomsen Hella Gutzmer Kerstin Mauersberger
Katharina Bonny Andreas Beck Wolfgang Wehrmann
Margitta Looß Heike Kasbohm Dietmar Bonny
Regina Nürnberg Erik Schönborn
Monika Thomsen wurde einstimmig als Vorsitzende, Erik Schönborn als Stellvertreter, Hella Gutzmer als Kassenwart und Kerstin Mauersberger als Schriftführer eingesetzt.
